Warum sind Katzen so schwer erziehbar?

Also meine Katze hört aufs Wort! Na? Wer hat das schon mal über seinen Stubentiger gesagt? Wahrscheinlich niemand. Katzen sind ja auch keine Hunde! Sie zu erziehen ist schwer. Habt ihr euch auch schon mal gefragt, warum das so ist? Oder ob das überhaupt stimmt? Ihr bekommt ein paar Tipps, die ihr ja mal ausprobieren könnt …

Katzen haben ihre ganz eigenen Vorstellungen von Verboten und schlechten Manieren

Da kann man wohl nichts machen. Sie hört einfach nicht. Oder doch? Also, wenn es um den reinen Gehorsam geht, dann beißen wir uns die Zähne aus: Der ist von keiner Katze zu erwarten! Sitz! Mimi, Sitz! Seht ihr, das klappt schon mal nicht. Kann es auch nicht: Katzen führen keine Befehle aus. Sie sind keine Rudeltiere wie Hunde und wollen ihrem Menschen auch nicht gefallen. Sie ordnen sich nicht unter und hören nicht einmal auf euch Katzeneltern. Katzen sind nicht gehorsam! Damit stellen wir uns die Frage: Sind Katzen überhaupt lernfähig? Wenn es um Lernfähigkeit geht, punkten unsere Fellfreunde auf der ganzen Linie: Schon eine Katzenmutter bringt ihren Kindern die grundlegenden Dinge bei. Sie macht es ihnen vor, so schafft sie es, die winzigen Wollknäule zu erziehen.

Sie lernen, die Katzenklappe zu benutzen oder das Öffnen des Kühlschranks mit Futter zu verbinden

Vielleicht habt ihr euch auch angewöhnt, die Futterpackung kräftig zu schütteln? Wie schnell sind eure Samtpfoten bei euch, weil sie wissen, dass es was Leckeres gibt? Katzen sind absolut lernfähig. Und deshalb kann man ihnen auch etwas beibringen. Sie entscheiden nur selbst, auf was sie hören und was sie umsetzen wollen. Und darauf könnt ihr ein bisschen Einfluss nehmen. Wollt ihr wissen, wie? Mit Geduld und positiver Verstärkung kann es euch gelingen, eure Katze zu erziehen. Streichle deine Katze mit deinem Furminator-Kamm.

Meine 5 Tipps

Das Wichtigste zuerst: Weg mit der Sprühflasche! Bestrafung ist hier absolut sinnlos. Die beste Motivation für eure Samtpfote ist die Belohnung für das erwünschte Verhalten. Am besten mit etwas, auf das sie ganz versessen ist: Wie wäre es mit dem absoluten Lieblingssnack oder Lieblingsspielzeug? Oder mit beidem! Sprecht außerdem immer mit sanfter Stimme und ganz ruhig mit eurer Katze, damit sie euch gerne zuhört. Lautes Schimpfen würde sie in die Flucht schlagen. Seid geduldig, wiederholt euer Training immer wieder. Und denkt daran: Katzen lernen nicht von heute auf morgen. Da ist es wichtig, am Ball zu bleiben. Probiert es einfach weiter und belohnt jeden noch so kleinen Erfolg.